Verkehrsschutz

Das gefährlichste am Schulalltag ist definitiv der Schulweg. Nicht alle Kinder können von ihren Eltern gebracht oder werden vom Bus abgeholt. Gerade bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen bedeutet die Unbeschwertheit eine große Gefahr im Straßenverkehr. Auf dem Schulweg und direkt an der Schule wird nun mal gerne gespielt und gerangelt. Daher sollten Schulranzen einige Merkmale aufweisen, mit denen die Kinder tagsüber und auch im Dunkeln gut gesehen werden.

Sicherheit am Tag

Gerade bei den kleinen sollte ein Schulranzen fluoreszierende Materialien in Orangerot auf mindestens 20 Prozent seiner Fläche aufweisen. So ist das Kind besser sichtbar. Dabei sollte sich das Material nicht nur auf der Vorderseite, sondern ebenso auf den Seitenteilen befinden.

Sicherheit in der Nacht

Ebenso so, wie die fluoreszierenden Flächen, die bei der Bestrahlung durch Straßenlaternen und Scheinwerfen leuchten, sollten helle Reflektoren an allen sichtbaren Seiten des Schulranzens vorhanden sein. Sie werfen das Licht eines herannahenden Autos direkt zurück und haben in der Dämmerung und im Dunkeln noch mehr Effektivität. Sie sollten in etwa 10 Prozent der Fläche einnehmen, denn sie wirken schon auf viel größere Distanz.

Sichere Normen

Achten Sie beim Kauf eines Ranzens auf das TÜV/GS- oder das DIN-Siegel. So können Sie sicher sein, dass sie den richtigen Schulranzen für Ihr Kind erwerben. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen werden in der DIN-Norm 58124 festgehalten. Sie sind sehr streng, aber ein Schulranzen, der diese Norm erfüllt, ist wirklich sicher.